Wer nach einem CoPostly-Test sucht, wägt meist zwei sehr verschiedene Käufe ab: Menschen dafür bezahlen, LinkedIn zu übernehmen, oder Software kaufen und es selbst tun.
CoPostly steht klar auf der ersten Seite. Es ist eine Dienstleistung, kein Produkt, und die meisten Seiten darüber liegen genau hier falsch.
Dieser Test hält sich an das, was CoPostly veröffentlicht: vier Angebote, ihre Preise, den Inhalt jedes einzelnen und das, was das Unternehmen nicht dokumentiert.
Danach kommt der Teil, der den Kauf entscheidet. Was 1.500 € im Monat bringen, das keine Software verkauft, und ab wann ein Tool-Platz dieselbe Arbeit erledigt.
Was ist CoPostly? Eine Done-for-you-Dienstleistung für LinkedIn

CoPostly ist eine Done-for-you-Dienstleistung für LinkedIn, gedacht für Gründerinnen und Gründer. Ein Team schreibt, gestaltet und plant die Inhalte, der Kunde liefert das Rohmaterial in rund ein bis zwei Stunden pro Woche.
Renata Ravilova gründete CoPostly, nachdem sie intern als Ghostwriterin gearbeitet hatte. Das Team wird öffentlich genannt: Ilya Krasinsky als Mitgründer und CPO, Lana Weinbeisen für Strategie, Sofia Bagaeva für Content, dazu ein technischer Lead.
Es gibt keine CoPostly-App. Kein Dashboard, kein Post-Kontingent, kein Produkt-Onboarding und keinen Test, weil es nichts zu testen gibt. Tests, die CoPostly-Funktionen auflisten, beschreiben Software, die es nicht gibt.
Gekauft wird stattdessen eine Zusammenarbeit: eine Strategie am Anfang, eine von anderen betriebene Content-Produktion und ein Reporting alle zwei Wochen.
In beiden Monatsangeboten übernimmt CoPostly:
Ghostwriting in der Stimme des Kunden
Pflege des LinkedIn-Profils
Visuelles Design der Posts
Planung und Veröffentlichung
Reporting alle zwei Wochen
Dieser Leistungsumfang gehört eher zu einem LinkedIn-Ghostwriting-Service als zu einem Tool, das Sie danebenstellen würden.
CoPostly Preise: vier Angebote, zwei davon einmalig
CoPostly veröffentlicht vier Preise. Zwei sind Einmalkäufe, zwei sind Monatspauschalen, und der Unterschied liegt darin, wer die Arbeit macht.
Angebot | Preis | Abrechnung | Leistungsumfang |
LinkedIn Consultation | 290 € | Einmalig | Leitfaden zum Selbststudium, dauerhaft nutzbar |
Strategy Session | 1.500 € | Einmalig | Markt- und Wettbewerbsanalyse, Positionierung, ICP, 90-Tage-Contentplan |
LinkedIn Management | 1.500 €/Monat | Monatlich | Ghostwriting, Profilpflege, visuelles Design, Planung |
Lead Generation | 2.500 €/Monat | Monatlich | Alles davor, plus 300 bis 400 Outbound-Nachrichten, Lead-Recherche, CRM |
Die beiden Einmalangebote übersehen die meisten Tests. Die Strategy Session liefert Analyse, Positionierung, ICP und einen 90-Tage-Contentplan und endet dort: die Umsetzung bleibt bei Ihnen.
Sehen Sie, was das heißt. Die Strategy Session kostet einen Monat LinkedIn Management und enthält keine Zeile Text. Sie ist ein Planungskauf, keine günstigere Pauschale.
Lead Generation ist das einzige Angebot, das über Content hinausgeht. Es ergänzt 300 bis 400 personalisierte Nachrichten pro Monat, Lead-Recherche und CRM-Anbindung.
CoPostly verkauft seine Monatsangebote ohne Mindestlaufzeit, die Bindung gilt also jeweils für einen Monat.
Zwei Einstiege kosten davor nichts: ein siebentägiger LinkedIn-Kurs per E-Mail und ein 30-minütiges Gespräch. Einen Software-Test oder eine Self-Service-Anmeldung gibt es nicht.
CoPostly Vor- und Nachteile für LinkedIn-Käufer
Als Dienstleistung und nicht als Tool betrachtet, hat CoPostly eine klare Form. Stärken und Lücken folgen aus derselben Konstruktion: ein Team im Abo statt eines Logins.
✅ Vorteile
Namentlich genanntes Team statt anonymer Account Manager
Text, Design und Planung in einer Pauschale
Content und Outbound in einem Vertrag
Keine Mindestlaufzeit bei den Monatsangeboten
Ein Einstieg für 290 € vor jeder Pauschale
❌ Nachteile
Vor der Unterschrift nur ein Gespräch, kein Test
Das monatliche Post-Volumen wird nicht genannt
Weder Software noch Account bleiben bei Ihnen
Die Ergebniszahlen stammen von CoPostly selbst
Rund 25-mal der Preis eines Tool-Platzes
Das fehlende Post-Volumen wiegt schwerer, als es aussieht. Agenturangebote vergleicht man über den Preis pro Post, und CoPostly nennt keine Zahl zum Teilen.
Fragen Sie im 30-minütigen Gespräch schriftlich nach der Zahl der monatlichen Lieferungen. Erst sie macht das 1.500-Euro-Angebot mit anderen Angeboten vergleichbar.
Ist CoPostly 1.500 € pro Monat wert?
Gemessen an den Agenturpauschalen aus unserem Guide zu LinkedIn-Ghostwriting-Preisen ist CoPostly für seine Kategorie nicht teuer. Volle Betreuung für 1.500 € im Monat liegt am unteren Ende der Spanne.
Das ist der ehrliche Befund, und er hält der fehlenden Volumenangabe nur teilweise stand: ohne Liefermenge ist der Vergleich eine Größenordnung, keine Gleichung.
Was die Pauschale kauft, verkauft keine Software. Jemand anderes verbringt die Stunden, jede Woche, ob Sie Lust auf Posten haben oder nicht.
Auf LinkedIn entscheidet die Regelmäßigkeit alles, und ein Contentplan stirbt meistens an fehlender Zeit des Gründers, nicht an fehlenden Ideen.
Die Pauschale lohnt sich also, wenn die Alternative Schweigen heißt. Sie lohnt sich schlecht, wenn jemand bei Ihnen ohnehin geschrieben hätte und nur ein System brauchte.
Es gibt auch einen Mittelweg. Die Beratung für 290 € und die Strategy Session für 1.500 € kaufen das Denken und lassen Ihnen die Umsetzung, also genau dort, wo ein Tool übernimmt.
CoPostly oder ein LinkedIn-Tool: Kosten gegen Kontrolle
Darum geht es bei der Suche wirklich. Die beiden Optionen konkurrieren nicht über Funktionen, sondern darüber, wessen Stunden den Content bezahlen.
CoPostly LinkedIn Management | Ein LinkedIn-Tool-Platz | |
Preis | 1.500 €/Monat | Ab 29 €/Monat |
Wer schreibt | Das Team von CoPostly | Sie oder eine Kollegin |
Ihre Zeit | Ein bis zwei Stunden pro Woche | Die Schreibzeit selbst |
Strategie | Enthalten | Setzen Sie selbst |
Wenn Sie aufhören | Die Arbeit endet | Account, Entwürfe und Daten bleiben |
Die Differenz entscheidet alles. Ein Jahr CoPostly LinkedIn Management kostet 18.000 €, ein Jahr MagicPost Creator kostet 708 €. Der Unterschied beträgt 17.292 €.
Diese Differenz kauft Stunden, keine Funktionen. Die einzige lohnende Frage ist, ob bei Ihnen wirklich jemand diese Stunden aufbringt.
Das Tool gewinnt, wenn:
Sie oder Kollegen ohnehin Posts schreiben
Sie Material haben und Produktion brauchen
Daten und Entwürfe bei Ihnen bleiben sollen
Sie für mehrere Personen oder Kunden posten
Die Dienstleistung gewinnt, wenn:
Niemand schreibt, zu keinem Preis
Der Kalender seit Monaten verrutscht
Content und Outbound zusammen laufen sollen
Ihre Stunde mehr wert ist als die Pauschale
Beim Volumen kippt die Rechnung ein zweites Mal. Eine Person auf einem 59-Euro-Platz fällt neben einer Pauschale kaum auf, und fünf Personen auf fünf Plätzen kosten weiterhin einen Bruchteil davon.
Fazit zu CoPostly und die Alternative, wenn Sie selbst schreiben
CoPostly ist eine glaubwürdige Done-for-you-Dienstleistung für LinkedIn, am unteren Ende ihres Marktes bepreist, von einem genannten Team geführt und monatlich kündbar. Wer LinkedIn abgeben will, startet hier vernünftig.
Für alle, die Software suchen, ist es der falsche Kauf. Es gibt kein Produkt, keinen Test und kein Post-Kontingent, und eine Dienstleistungspauschale bewertet man nicht wie ein Tool.

MagicPost ist die Alternative für den anderen Käufer: den, der schreiben wird oder schon schreibt und die Produktionsebene abgeben möchte.
Es textet in Ihrer Stimme auf Basis Ihrer eigenen Posts, veröffentlicht über die offizielle LinkedIn-API und zeigt in fortgeschrittene Analytics, was die Posts gebracht haben.
Die Tarife sind öffentlich: MagicPost Analytics für 29 €/Monat und MagicPost Creator für 59 €/Monat, mit kostenloser Testphase ohne Kreditkarte. Teams und Agenturen erhalten ab zwei Mitgliedern ein Angebot.
Das Ergebnis ohne Agenturpauschale? Beginnen Sie mit dem KI-Generator für LinkedIn-Posts von MagicPost, der Ihre Stimme aus Ihren eigenen Posts lernt, und planen Sie den Monat in einer Sitzung. Die Gegenüberstellung CoPostly und MagicPost zeigt beide Seiten.
FAQ
Was kostet CoPostly?
CoPostly kostet 1.500 €/Monat für LinkedIn Management und 2.500 €/Monat für Lead Generation. Darunter liegen zwei Einmalangebote: eine LinkedIn Consultation für 290 € und eine Strategy Session für 1.500 €.
Ist CoPostly eine Software oder eine Agentur?
CoPostly ist eine Done-for-you-Dienstleistung, keine Software. Es gibt keine App, keinen Login und kein Post-Kontingent: ein Team schreibt, gestaltet und plant die Posts, der Kunde liefert in ein bis zwei Stunden pro Woche zu.
Kann man CoPostly vor dem Kauf testen?
Nein. CoPostly hat keinen Produkttest, weil es kein Produkt zum Testen gibt. Zwei Einstiege kosten nichts: ein siebentägiger LinkedIn-Kurs per E-Mail und ein 30-minütiges Gespräch.
Worauf lässt man sich bei CoPostly ein?
CoPostly verkauft seine Monatsangebote ohne Mindestlaufzeit, die Bindung gilt jeweils für einen Monat. Die einzige kursierende Zahl zur Kundentreue stammt von CoPostly selbst und ist damit eine Aussage des Anbieters, keine Messung.
Was passiert, wenn man CoPostly nicht mehr bezahlt?
Die Arbeit endet mit der Rechnung. Bereits veröffentlichte Posts bleiben auf Ihrem Profil, ebenso übergebene Strategiedokumente, aber Text, Design und Planung hören auf, denn eine Dienstleistung hinterlässt keine Software.
CoPostly oder ein LinkedIn-Tool: was passt besser?
Nehmen Sie CoPostly, wenn bei Ihnen niemand schreiben wird, zu keinem Preis. Nehmen Sie ein LinkedIn-Tool wie MagicPost ab 29 €/Monat, wenn jemand schreibt und nur Texten, Planung und Analytics braucht.









